Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

24.10.2018

Rückblick zu den Studieneingangstagen 2018

Vom 24.- 26. September 2018 haben an der Ev. Hochschule die Studieneingangstage für alle Studienanfänger_innen stattgefunden.

 

Im Rahmen eines vielfältigen Programms bekamen die Studierenden Einblick in die Studien- und Serviceangebote und lernten die Hochschulstrukturen sowie verschiedene Formate der Begegnung, des Austausches und der Teilhabe wie etwa Gottesdienste und Gremienarbeit kennen. Geleitet wurde das Programm von Prof. Dr. Johannes Richter mit Unterstützung von Constanze Wulf sowie zahlreichen Studierenden der höheren Semester, die während der drei Tage ein umfassendes Catering sowie ein Rahmenprogramm mit Film und gemeinsamer Feier organisierten.

 

Am ersten Tag trafen sich die Studierenden nach der offiziellen Begrüßung durch den Rektor Prof. Dr. Andreas Theurich, die Konviktmeisterin Claudia Rackwitz-Busse sowie den Asta und Prof. Dr. Johannes Richter in ihren Studiengruppen und kamen somit gleich zu Beginn in den Kontakt mit ihren zukünftigen Kommiliton_innen. Später folgte eine Einführungsvorlesung von Mathilde Hackmann unter dem Titel „Lieber reich und gesund als arm und krank?“. In einem interaktiv gestalteten Vortrag führte die Pflegewissenschaftlerin anhand vielfältiger Beispiele in den Gegenstand gesundheitlicher Ungleichheit ein, stellte Erklärungsmodelle vor und diskutierte mit den Anwesenden deren Relevanz für die Soziale Arbeit.

 

Den feierlichen Abschluss des Tages bildete ein Semester-Eröffnungsgottesdienst, der von Prof. Dr. Gabriele Schmidt-Lauber, Brüdern und Schwestern sowie Studierenden der Hochschule gestaltet wurde.

 

Am zweiten Tag hielt Prof. Dr. Gabriele Schmidt-Lauber, mit Blick auf das diesjährige Motto des Stiftungsgeburtstages einen Vortrag über Glück und Gelingen des Lebens aus soziologischer, philosophischer und theologischer Sicht. Den Ausgangspunkt bildete die Beobachtung, dass die Suche nach dem Glück ein Signum der Moderne ist. Im Rückgriff auf die alttestamentarische Glaubensauffassung konturierte die Theologin einen alternativen Weg zur Glückserziehung nach US-amerikanischem Vorbild, der bei der Aussöhnung des Menschens mit seiner „eigenen Gebrochenheit“ ansetzt.

 

Anschließend hatten die Studierenden die Möglichkeit, an verschiedenen Ständen und im Rahmen einer Besichtigungstour weitere Bereiche des Rauhen Haus kennen zu lernen, wie etwa die Brüder- und Schwesternschaft. Nach einer Einführung in die Service-Plattform Moodle durch Tilmann Wahne folgte ein vom AStA organisierte Ausklang mit Filmvorführung und Grillen.

 

Der dritte Tag begann mit einem moderierten Teamgespräch zwischen Lehrenden und Studierenden zur Frage „Glück, gutes Leben – oder ‚gelingenderer Alltag‘“. Dabei fand ein reger Austausch unter den Redner_innen gemeinsam mit den Studierenden des ersten Semesters über die Bedingungen für Glück und Gelingendes Leben statt. Es wurde dabei deutlich, dass ein Dialog der pflegewissenschaftlichen, theologischen und sozialarbeiterischen Perspektive auf das Thema Glück anregend und erkenntnisreich ist. Der Blick auf die – beschränkten – Realisierungsmöglichkeiten „guten Lebens“ begleitet die Praxis der Sozialen Arbeit. 

 

Daran anschließend wurde von Janna Schlegelmilch die Möglichkeit eines Auslandssemester im Rahmen des Erasmus+ Programms an der Hochschule vorgestellt.

 

Den Abschluss der drei Tage bildete auch dieses Jahr wieder eine von Studierenden organisierte Feier im Hamburger „Gängeviertel“.

 

Das vielfältige Programm wurde von den Studierenden positiv aufgenommen. Prof. Johannes Richter stellt diesbezüglich fest: „Die Rückmeldung der Studierenden aus dem ersten Semester war eindeutig: Präsenz- und berufsbegleitend Studierende lobten nicht nur die Vielgestaltigkeit des Programms. Begeistert waren sie insbesondere von der Herzlichkeit des Empfangs und das große Engagement ihrer Kommiliton_innen“.