Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

21.02.2018

Rückblick: Integrationskonferenz für den Bezirk Hamburg-Mitte am Rauhen Haus

Am Montag, den 19. Februar 2018 hat unter dem Titel „Religionen! Zumutung oder Chance? Religions- und kultursensible Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien“ am Rauhen Haus die Integrationskonferenz für den Bezirk Hamburg-Mitte stattgefunden. Die Veranstaltung war mit 130 Teilnehmer_innen sehr gut besucht.

Im Rahmen von Vorträgen und Arbeitsgruppen ging es um die Auseinandersetzung mit einer gelingenden Integrationsarbeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten, sei es in Bildungs- und Jugendeinrichtungen, Vereinen oder Stadtteilzentren, unter der Berücksichtigung eines weit geöffneten Religionsbegriffs und einer wechselseitigen Beziehungsarbeit, um somit religions- und kultursensibel agieren zu können.

Nach einer Begrüßung durch Pastor Dr. Friedemann Green (Vorstand Das Rauhe Haus) folgten Grußworte von Dr. Melanie Leonard (Senatorin für Arbeit, Soziales und Integration) und Falko Droßmann (Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte).

Im Rahmen der Konferenz hielten Prof. Dr. Kathrin Hahn und Prof. Dr. Matthias Nauerth der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie den ersten Hauptvortrag zum Thema „Religionen! – Zumutungen und Chancen für die Weiterentwicklung lebensweltorientierter Sozialer Arbeit“. Den zweiten Vortrag hielt sodann Kurt Edler, ehem. Referatsleiter am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg sowie Politiker der GAL.

Mit ihrem Beitrag knüpften  Prof. Dr. Kathrin Hahn und Prof. Dr. Matthias Nauerth an Themen an, die an der Ev. Hochschule seit einigen Jahren intensiv bearbeitet werden und im berufsintegrierenden Studiengang „Soziale Arbeit & Diakonie“ zukünftig einen festen Bestandteil darstellen. So wird das neue Studienmodell mit den Vertiefungsrichtungen „Migration und Flucht“ sowie „Religionssensible Soziale Arbeit“ angeboten. In diesen Vertiefungsrichtungen setzen sich die Studierenden mit Migrations- und Integrationsprozessen oder mit religionsbezogenen Dimensionen der Identitätsbildung auseinander, die in Arbeitskontexten der Soziale Arbeit zentrale Themen darstellen.