Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

11.11.2015

Gegen Fremdenfeindlichkeit

Die Ev. Hochschule beteiligt sich an der Initiative "Weltoffene Hochschulen - gegen Fremdenfeindlichkeit" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). In der Initiative setzen Hochschulen bundesweit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt. Die Initiative wird von Aktionen und inhaltlicher Integration der Themen durch die teilnehmenden Hochschulen begleitet.

Die Ev. Hochschule positioniert sich deutlich gegen die Ausgrenzung von Fremden und gegen Gewalt. Wir stehen für ein offenes und tolerantes Weltbild und schätzen die aufgeschlossene Begegnung. Unser Profil ist durch eine christlichen Werten verpflichteten Basis gekennzeichnet. Bei uns tauschen sich Studierende und Lehrende aus – über fachliche Themen, persönliche und professionelle Sichtweisen und bei Konflikten. Bei uns zählen Motivation, Haltung und Lebensweg. Jedes Jahr kommen ca. 200 Menschen hinzu, die unsere Hochschule neu mit Leben füllen. Wir schätzen gute Gespräche, den Respekt voreinander und die Vielfalt der Menschen an unserer Hochschule.

In den Curricula aller Studiengänge wird an der Hochschule seit langem das Stichwort der interkulturellen Kompetenz und der Differenzsensibilität in einer multikulturellen Gesellschaft in verschiedenen Lehrbausteinen integriert. Insbesondere mit dem Diakonischen Werk Hamburg und der Flüchtlingsbeauftragten gibt es hier regelmäßige Kooperationen und Lehrbeauftragungen. Sowohl in Einführungsveranstaltungen als auch im turnusmäßigen Wechsel wird der Schwerpunkt Ausländer-und Asylrecht aufgegriffen und vertieft. Das Thema Beratung und Unterstützung von Migrantinnen und Migranten wird zudem in den stadtteilbezogenen Praxisverbünden (Wilhelmsburg, Horn/Billstedt, Altona, City und Barmbek) bearbeitet, sowie in praxisbezogenen Fachtagen diskutiert.

Der Bedarf an professionellen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern mit kultur-und insbesondere religionssensiblen Kompetenzen sowie mit heterogenen kulturellen Hintergründen wird aus Sicht der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie weiter steigen, was sich bisher noch nicht in den Kapazitätenplanungen und Aufnahmebedingungen niederschlägt. Die Hochschule wird, um dem gerecht zu werden, die Zugangsmöglichkeiten zum Studium auch für Migrantinnen und Migranten diskutieren und wenn möglich erweitern.