Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

07.03.2019

Forschungskooperation der Ev. Hochschule mit der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW)

Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie und die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) kooperieren in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. Die Begleitforschung des Anfang 2018 gestarteten Projekts „Perspektive Hamburg“ der AGFW wird im Rahmen einer Forschungswerkstatt des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Soziale Arbeit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Hahn und Anneke Wiese seit Oktober 2018 durchgeführt. Unterstützt werden sie dabei von dem Masterstudierenden Lars Finck.

 

„Perspektive Hamburg“ – Projekt für eine gelingende Integrationsarbeit

Das Projekt „Perspektive Hamburg“ ist ein gemeinschaftliches Vorhaben der Hamburger Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Caritas und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband. Es wird in sechs Projektstandorten (Neugraben-Fischbek, Hummelsbüttel, Lokstedt/Niendorf, Langenhorn/Fuhlsbüttel, Hamm und Rissen) umgesetzt und hat zum Ziel, die dortige Integration von Geflüchteten zu fördern sowie ein gutes Zusammenleben in den Quartieren zu unterstützen. Für die konkrete Umsetzung vor Ort werden an den sechs Projektstandorten Projektkoordinator_innen eingesetzt.

Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzungsaktivitäten in den Quartieren

In der Forschungswerkstatt wird untern den beiden Leitfragen

- Wie kann die Vernetzungs- und Koordinierungsarbeit unter den gegebenen sozialräumlichen Rahmenbedingungen gelingen?

- Welche erkennbaren Beiträge zur Integration Geflüchteter sowie zur Stärkung des Zusammenlebens im Quartier leistet die Vernetzungs- und Koordinierungsarbeit der Projektkoordinator_innen?

ein Teilaspekt des Gesamtprojektes untersucht. Die Begleitforschung zielt auf eine Bestandsaufnahme der (Umsetzungs-)Tätigkeiten der Projektkoordinator_innen. Hierbei sollen Gelingensfaktoren sowie Herausforderungen der Vernetzungs-, Koordinierungs- und Integrationsarbeit sichtbar gemacht und daraus gemeinschaftlich mit den Projektkoordinator_innen Konsequenzen für die weitere Gestaltung der Vernetzungsarbeit abgeleitet werden. Die Projektkoordinator_innen werden dabei in einem diskursiv angelegten Forschungsvorgehen von Beginn an in den Forschungsprozess einbezogen. Bei der Umsetzung soll zudem den jeweiligen sozialräumlichen Bedingungen in den Projektstandorten Rechnung getragen werden. Dementsprechend findet eine gegenstandsbezogene Entwicklung und Spezifizierung der Forschungsdesigns statt.

Die Begleitforschung endet im Dezember 2020 und schließt mit einem Forschungsbericht ab.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der AGFW.
Genauere Informationen zum Ablauf der Forschungswerkstatt finden Sie hier.