Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

30.10.2019

Ein Plädoyer für den gemeinsamen Dialog

Pastor Dr. Andreas Theurich

Dr. Peter Marquard

Holger Stuhlmann

Prof. Dr. Christian Schrapper

Florian Wesselkamp (Diakonisches Werk), Sabine Kümmerle (SOAL Hamburg), Holger Stuhlmann (BASFI), Dr. Peter Marquard (Das Rauhe Haus), Prof. Dr. Thomas Möbius (Ev. Hochschule) und Pastor Dr. Andreas Theurich (Das Rauhe Haus)

Am 28. Oktober 2019 fand in Kooperation der Ev. Hochschule mit dem Stiftungsbereich Kinder- und Jugendhilfe des Rauhen Hauses eine Fachveranstaltung zu den Empfehlungen der Enquete-Kommission Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken statt. Die Veranstaltung war mit ca. 100 Gästen aus Gesellschaft, Politik und der Hamburger Trägerlandschaft sehr gut besucht.

Ziel der Fachveranstaltung war es, den aktuellen Diskussions- und Umsetzungsstand der Empfehlungen in Hamburg aus der Perspektive verschiedener Akteur_innen wie Fachbehörden und Jugendamt/ASD, aber auch im Besonderen freier Träger, zusammenzuführen und einen Ausblick für weitere Handlungsschritte zu formulieren.

Nach einer Begrüßung von Pastor Dr. Andreas Theurich (Vorsteher des Rauhen Hauses) und einer Einführung von Dr. Peter Marquard (Stiftungsbereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe des Rauhen Hauses), folgten Vorträge von Holger Stuhlmann (Leiter des Amtes für Familie der BASFI), Prof. Dr. Christian Schrapper (ehemaliger  Vorsitzender der Enquete-Kommission) und Sabine Kümmerle (SOAL).

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine von Prof. Dr. Thomas Möbius (Professor für Soziale Arbeit der Ev. Hochschule) moderierte Podiumsdiskussion, an der sich neben den oben genannten Referent_innen Claudia Zampolin vom Diakonischen Werk Hamburg sowie Sigrun Zielke und Thomas Zurborg von der Landesarbeitsgemeinschaft ASD beteiligten.

Schlussendlich waren sich alle einig darin, dass der Dialog zwischen den beteiligten Akteur_innen intensiviert werden müsse, um Kinderschutz und Kinderrechte als kooperative Aufgabe zwischen öffentlichen und freien Trägern zukünftig weiter zu qualifizieren.